Demokratisches Sprechen

Demokratie als Gesellschaftsordnung lässt unterschiedliche Positionen zu, ja sie fordert auch dazu heraus. Sie wünscht sich diskursive Verfahren zur Verständigung und zur Lösung von Problemen. Als Grundlage dient ihr das gewaltfreie bzw. wertschätzende Sprechen. Bekannte Diskussionsformen sind die Pro- und Kontra-Debatte und die Deliberation. Mehr dazu: https://bit.ly/2FgpyUK S. 18ff

Diskriminierung

Bei der Diskriminierung werden bestimmte Merkmale von Menschen andere Menschen oder Gruppen zugewiesen: z.B. eine bestimmte Religion oder eine bestimmte Hautfarbe. Wenn Menschen deswegen benachteiligt werden oder ihre Rechte verletzt werden, ist das Diskriminierung. Das widerspricht dem Grundgesetz und den Menschenrechten. Mehr dazu: https://bit.ly/2FnQlyc

Konsenz

Die Konsensentscheidung unterscheidet sich von einer Mehrheitsentscheidung dadurch, dass alle eine Entscheidung mittragen und mit ihr einverstanden sind. Dabei ist es aufwändiger zu einer Entscheidung zu kommen als bei einer Mehrheitsentscheidung. Es braucht Zeit, bis alle ihre Bedürfnisse und Einwände geäußert haben. Diese werden in den Entscheidungsprozess miteinbezogen. Ebenso wichtig ist, dass allen bewusst ist, was sie eigentlich wirklich wollen und warum. Trifft eine Gruppe eine Konsensentscheidung ohne ihre Ratsmitglieder unter Druck zu setzen, hat diese eine viel stärkere Wirkung: Es gibt keine Verlierenden.

Partizipation

Partizipation
Kinder haben das unveräußerliche Recht (Kinderrechte), sich an Entscheidungen zu beteiligen. Ihre Wünsche und Interessen sollen berücksichtigt werden. Das betrifft das Familienleben und die Schule mit Regeln, Verantwortlichkeiten bis hin zu den Lerninhalten. Mitbestimmung und Beteiligung sind in den Schulgesetzen aller Bundesländer verankert, werden aber vielerorts noch nicht gelebt. Wer als Kind erfahren hat, dass Beteiligung wirksam ist kann als Erwachsener politisch „mitmischen“. Mehr dazu: https://bit.ly/36mgx8A

Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit ist die Überzeugungskraft, schwierige Anforderungen und Probleme aufgrund eigener Fähigkeiten bewältigen zu können. Die Selbstwirksamkeit wächst mit den Möglichkeiten und Herausforderungen in der Auseinandersetzung mit anderen Jugendlichen in deinem Alter und den Erwachsenen.